Wer wir sind

Hi und willkommen auf unserem Blog! Wir freuen uns, dass du hergefunden hast.

Zeit für ein Update auf der Seite, würde ich sagen. Die Beschreibung zu uns von 2020 findet ihr weiter unten. Die wird auch bleiben, denn das war ja schließlich ein Teil von uns. 2023 sieht es doch etwas anders aus. Wäre auch schlimm, wenn alles noch so wäre wie vor 3 Jahren, oder nicht? Ganz kurz zu Buddy und mir. Eine Hälfte vom Team ist 2015 geboren und die andere Hälfte 1997. Wir wohnen im Norden Deutschlands. Wir sind sportlich wieder etwas mehr dabei, für Buddy bedeutet das ganz viel wandern (für mich demnach natürlich auch), und ich bin viel mit Radeln beschäftigt und ab und zu laufe ich mal. Seit Februar 2023 wohnen wir im Van.

Ich hatte gute 2 Jahre Sportpause. Das hatte unterschiedliche Gründe, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde. Ich habe aber gemerkt, dass Sport mir generell super gut getan hat und ich davon unbedingt wieder mehr machen musste. Im Sommer 2019 habe ich mich am Triathlon versucht, was enorm spannend war. Ich denke, dass ich in Zukunft bei dem ein oder anderen Triathlon deshalb auch nochmal an den Start gehen werde. Und weil mir das Rennradfahren so einen Spaß bereitet, wollte ich nun auch gerne nochmal ein Gravelbike ausprobieren, von dem ja alle so schwärmen. Das Gravelbike ist dann die Kombi für Asphalt und Trails in der Natur und ist im August 2023 eingezogen. Ich bin dieses Jahr recht kurzfristig beim 24-Stunden Rennen bei Rad am Ring in Nürburg im 4’er Team gestartet – das schrie nach Wiederholung, also werde ich dort 2024 auch wieder am Start sein. Kurz nach Rad am Ring ging es nach Schwedisch Lappland für eine 10 tägige Mehrtageswanderung auf dem Kungsleden (ohne Buddy). Ich hoffe, dass es für (Buddy und) mich auch in Zukunft einige Mehrtagestouren geben wird. Buddy wird auch nicht jünger und ich muss schauen, wie viel er noch leisten kann mit seinen kleinen, körperlichen Baustellen. Den Wiedereinstieg in den Canicrosssport und Bikejöring sehne ich herbei, aktuell sieht es aber nicht danach aus, weil das gezielte Training und auch der passende Hund fehlt.


2020, als ich den Blog anfing, sah es so bei uns aus aus:
Ich bin Rieka, 1997 geboren und wohne im Norden Deutschlands. Zusammen mit meinem Trailbuddy Buddy bin ich viel unterwegs. Buddy ist mein Trainingspartner und meine Motivation.
Ich bin schon immer Fan vom Laufen gewesen, hatte aber früher keinen, der mich an die Hand genommen hat und das weiter aufgebaut hat, weshalb das immer nur just for fun war. 2015 kam Buddy zu mir und 2017 haben wir dann mit dem Canicross begonnen. Der ernsthafte Beginn und Schluss meiner Laufkarriere. Beginn und Schluss zugleich?

Ich bin so jemand, der Sachen entweder ganz oder gar nicht macht. Keine halben Sachen. Bevor ich wieder regelmäßig gelaufen bin, damit sich mein Körper an die Belastung gewöhnt, bin ich einfach von 0 auf 100 angefangen, habe mir meinen Raketenaussie eingespannt und mich beim Laufen ziehen lassen. Hat ja super viel Spaß gemacht.Das fanden meine Schienbeine leider nicht so schön, sodass daraus schnell das Schienbeinkantensyndrom entstand. Leider habe ich nicht nur den guten, positiven Ehrgeiz in mir, sondern auch den ‚negativen‘, der mich weit über meine, im wahrsten Sinne des Wortes, Schmerzgrenze brachte. Ich hatte recht schnell, nachdem wir begonnen waren, Schmerzen in den Schienbeinen, trainierte aber einfach weiter – bis gar nichts mehr ging. Die Zughundesport-Saison war gerade begonnen, ich hatte viel mit Buddy vor. Meine ersten zwei Yughunde-Rennen habe ich mit ihm im Canicross gemacht und danach musste ich aufs Bike umsteigen. So wurde Buddy primär zum Bike-Hund, denn ans Laufen war mittlerweile nicht mehr zu denken. 24/7 Schmerzen. Egal, ob ich geschlafen habe, mich bewegt habe, auf der Couch lag, oder oder oder. Immer diese Schmerzen.
Zwischenzeitlich habe ich Ärzte aufgesucht, die dann immer meinten, ich solle Pause machen und wieder loslegen, wenn die Schmerzen weg wären. Laufbandanalyse inkl. Einlagen gab’s auch für teures Geld, die natürlich nicht den gewünschten Effekt erzielten. Ich habe immer wieder pausiert, teilweise monatelang, dann bei 0 angefangen, ganz langsam gesteigert und die Schmerzen kamen wieder. Es gab Physiotherapie, die ein bisschen geholfen hatte, aber auch nicht so doll, dass ich wieder komplett schmerzfrei laufen konnte. Mittlerweile brach die zweite Saison an. Ich wollte doch wieder laufen. Endlich wieder mit Buddy im Canicross starten. Es sollte aber nicht sein. Bis ich beschloss, doch nochmal zu einem anderen Arzt zu gehen, an dieser Stelle DANKE an alle, die mich motivierten, denn mittlerweile hatte ich den Glauben an die Ärzte ehrlich gesagt verloren. Ich bekam wieder ein Rezept für Physiotherapie. Und diesmal sollte ein Wunder passieren. Mein Physiotherapeut meinte, er wolle und würde jetzt die Ursache finden. Irgendetwas musste das in den Schienbeinen auslösen, dass ich immer wieder Beschwerden hatte.
Das Erste, was ihm aufgefallen war: mein Beckenschiefstand. Den korrigierte er und ich bekam Übungen für Zuhause, die ich regelmäßig machen musste und auch immer noch muss – und tada – die Schmerzen wurden weniger, hielten sich in Grenzen und irgendwann konnte ich tatsächlich wieder schmerzfrei laufen.

Dazu muss ich sagen, dass ich während meiner Laufversuche in diesen 2 Jahren (2018 und 2019) immer an meinem Laufstil gearbeitet habe – das wird mit Sicherheit auch zur Besserung beigetragen haben.

Und dann ging’s ganz fix zu meinem ersten Halbmarathon im September 2019 und die dritte Zughundesport-Saison stand in den Startlöchern. Dass mir da ein weiteres Wunder passierte, hätte ich nie zu träumen gewagt. Eine Freundin bot mir an, mal mit ihrem Europäischen Schlittenhund zu laufen und evtl. auch mit ihm auf einem oder zwei Rennen zu starten. Hier kam der schwarze Blitz ins Spiel, Diego. Natürlich war ich von dem Angebot nicht abgeneigt, denn ich wusste, ein Schlittenhund ist dafür gezüchtet, zu ziehen und zu laufen. Dass ich mit Diego schneller sein würde als mit Buddy war keine Frage. Natürlich konnte ich da nicht nein sagen.

Norddeutsche Vizemeister im Canicross mit dem schwarzen Blitz
Dezember 2019

Dann stand der erste Lauf mit Diego an, um zu gucken, ob ich überhaupt mit der Schlittenhund-Power klar komme, kurz vor dem ersten Rennen der Saison 19/20. Danach war klar: Das will ich! Der Gedanke, evtl. mal mit Diego auf einem Rennen zu starten, wurde zu ‚Diego wird mein Canicrosspartner und Buddy bleibt weiterhin mein Bikepartner‘. Diego kam zu jedem Rennen mit, wir wurden immer schneller und wuchsen als Team immer besser zusammen und tatsächlich wurden wir dann Mitte Dezember Norddeutsche Vizemeister im Canicross. Besser hätte ich mir den Wiedereinstieg nicht erträumen können.

Da ich aber eigentlich lieber Langstrecken laufe, habe ich jetzt im Januar und Februar 2020, wo für uns drei keine Wettkämpfe auf dem Zettel standen, mich für eine Winterlaufserie angemeldet. Es stand zur Auswahl: 5/5/5km oder 10/10/10km oder 10/15/21km. Also entweder ganz oder gar nicht, dachte ich. Da musste es natürlich die lange Serie sein. Und kurz vor meinem 2. Halbmarathon im Februar ist der Gedanke zum Marathon geboren. Ende April soll’s also meinen ersten offiziellen Marathon geben. 4 Wochen vorher steht das letzte Zughunderennen der Saison an, der Vulcanicross in Hessen. Wie ich das Training mit den Rennen, die jetzt im Frühling noch anstehen, kombinieren soll, weiß ich aktuell auch noch nicht – aber wo ein Wille, da ein Weg.

Auf Instagram unter trail_buddies könnt ihr fast täglich sehen, was wir machen, wie und mit wem wir trainieren, den ganz normalen Hundealltag, und und und. Ab und zu gibt’s auch mal eine gemütliche Wanderung – es muss nicht immer nur Vollgas sein.

Wieso jetzt ein Blog?

Ich werde auf Instagram viel bzgl. des Zughundesports gefragt. Erst recht das Thema Canicross wird immer beliebter und die Fragen häufen sich. Wie fangen wir damit am besten an? Ist mein Hund dafür überhaupt geeignet? Welches Equipment brauche ich? Gibt’s Marken, die du empfehlen kannst? Wann sind wir für unseren ersten Wettkampf bereit? Gibt es eine Liste im Internet, wo alle Wettkämpfe aufgelistet sind?

Ich möchte hiermit eine Plattform schaffen, wo ihr euch zu den Themen informieren könnt, die euch interessieren, euch motivieren, aber auch über unsere Abenteuer berichten!

Eure Trailbuddies

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