Packliste für Anfang August






Müsli 1490 g
Abendessen 1500 g
Nüsse 4x 622 g
Oatking Apfelstrudel 9x 953 g
Clifbar 2×7 = 980 g
Magnesium 10x 14 g
Equipment zum Kochen 679 g
Hundetüten 24 g (im Notfall als Mülltüten, falls die Travellunchtüten voll sind)
Technik, Solarzelle, Brille, Wanderführer, Ladekabel 1335 g
Alpin Loacker Carbonstöcke, faltbar (super Teile!) 540 g
Taschentücher 7x 186 g
Leere 1L Flasche 2x 170 g
Schlafsack, Zelt, Luftmatratze 3114 g
Klamotten (Merino-Tshirt und -Pullover, Zip-Hose, 2 Paar Wandersocken von Diasports, Merino-Schlafsachen lang + 1 Paar extra Merino-Socken, 3 Schlüppis, Merino-Bustier, Schlauchtuch, Kopfnetz gegen Mücken, Sonnenhut, dünne Mütze)
Sandalen 300 g
Fleecejacke, spontan entschieden sie mitzunehmen 564 g
Erste Hilfe Set: 670 g (hier habe ich jedoch den Bite Away gegen den Ministick Heat It ausgetauscht, der mit dem iPhone kombiniert die neue Version ist und super klein, dass man ihn fast verliert. Kleiner geht nicht mehr)
Toilettenpapier 60 Portionen á 3 Blätter – ich hatte absolut keine Idee, wie viel ich brauchen würde und ob ich die Toiletten unterwegs brauchen/benutzen würde und ob dort Toilettenpapier zur Verfügung stünde. Im Endeffekt habe ich einen Teil wieder mit heim genommen.
Am Körper 800 g + Wanderschuhe
Essen: 5560 g
Klamotten: 2277 g
Ausrüstung: 6048 g + Toilettenpapier
Erste Hilfe Set: 670 g
Insgesamt plus das, was vorm Start noch dazu kam, wie Schokobrötchen, Knoppers und andere kleine Sachen, bin ich mit ca. 18,5 – 19 kg losgelaufen (inkl. voller Wasserflaschen).
Optimierungen in der Packliste für die nächste Mehrtagestour
- Plastiktüten und Gummibänder einpacken, um trockene Socken anzuziehen, dann die Tüten drüber um dann in die nassen Schuhe zu schlüpfen.
- Plastiktüten oder Drybags für Klamotten, um diese im Rucksack trocken zu halten, falls z.B. das Zelt mal richtig nass ist. Allerdings könnte man natürlich das Zelt auch in eine extra Platisktüte stecken um den Rest des Rucksacks von innen trocken zu halten.
- Innen- und das nasse Aussenzelt trennen, indem das Aussenzelt in eine Plastiktüte gestopft wird und so mit in die Zelthülle kann ohne das Innenzelt zu berühren.
- Unterwegs trafen wir eine Familie, Vater, Mutter, Sohn und Tochter. Sie schwärmten von ihrem Nachtisch. Z.B. Seelenwärmer von Dr. Oetker oder Mousse au Chocolat von Trek’n’Eat. Unnötiger Luxus, aber den Platz hätte ich im Rucksack dann auch noch gehabt. Das wäre ein Highlight gewesen auf der 10 tägigen Tour.
- Definitiv Sandalen, die zum Wandern geeignet sind und vorne offen sind. Keine Zehentrenner. Die habe ich in der Regel an, sobald wir unseren Zeltplatz gefunden haben bis ich in den Schlafsack hüpfe und morgens direkt wieder bis zum Aufbruch zur nächsten Etappe. Im Falle von Blasen kann ich dann die Sandalen beim Wandern (mit Socken) anziehen und mit ihnen durch die Flüsse furten (davon gab es wirklich einige Male). Die Mücken haben sich über meine Zehentrenner gefreut, denn das geht ja nur barfuß – es gab unfassbar viele Mückenstiche. Außerdem sind Socken auch dann von Vorteil, wenn es kalt ist.
- Luxusproblem: ich hätte noch anstatt einer normalen Mütze, Fleecejacke und Schlauchtuch alles aus Merinowolle mit haben können.
- Ich werde nächstes Mal auf eine ordentliche Powerbank setzen ansatt das recht große und sperrige Solarpanel mitzunehmen. Ich hatte es auf dem Deckel meines Rucksacks befestigt und es hat mich doch schon sehr gestört, auch deshalb, weil es nicht so robust wirkt und ich immer ziemlich vorsichtig sein musste beim Öffnen des Rucksacks.
- Zahnputz-Tabletten statt Zahnpasta (hatten wir diesmal schon). Einfacher in der Handhabung und besser für die Umwelt!
- Ich habe bei einem Wanderpärchen gesehen, dass die beiden eine faltbare Flasche dabei hatten, die sie wohl für eine extra Portion Wasser nutzten, bevor sie am Etappenende ankamen. Mega smart, wenn man zum Kochen doch mehr braucht als man über Tag so mit hat oder wenn man weiß, dass es am darauffolgenden Tag erstmal dauert, bis die nächste Wasserstelle kommt. Ich war mit 2 L am Tag unterwegs und das reichte für Abendessen, Frühstück, Trinken und Zähne putzen. Für die Abendessen brauchten wir ca. 350-450 ml Wasser und fürs Müsli 125 ml.
- Die Wandersocken sind super, meine Füße fühlen sich trocken an – allerdings habe ich festgestellt, dass meine kleinen Zehen zu wenig Platz haben und ich Blasen bekomme. Nächstes Mal muss ich dünnere Socken testen.
- Wie auf dem Titelbild zu sehen, hängt eine Handschaufel an meinem Rucksack – essenziell für die Tour für alle Arten von Geschäften 😉 Als wir in Abisko ankamen, habe ich direkt gesehen, dass das von den Schweden erwünscht ist, dass man seine Geschäfte vergräbt oder die Toiletten/Plumpsklos nutzt, welche aber nur in seeeehr großen Abständen am Trail sind. Die Schaufel hatte ich kurz vor knapp bestellt, weshalb sie nicht auf meiner Packliste aufgeführt ist.
Hier findest du den Beitrag zum Abenteuer Kungsleden. 10 Tage mit Rucksack und Zelt unterwegs.
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